eToro Forex Software – Forex Broker
Mi, 25/02/09 – 23:29 | Keine Kommentare

Devisenhandel ist etwas für professionelle Händler, die an Börsen aktiv sind und sich quasi mit nichts Anderem beschäftigen. Das gilt, wenn überhaupt, nur noch eingeschränkt, spätestens seit die Devisenhandels-Plattform eToro ins Leben gerufen wurde und …

Den ganzen Artikel lesen »
Allg. Versicherungen

Informationen über Versicherungen von A-Z. Von der Altersvorsorge bis zur Zürich Versicherung.

Finanzen und Kredite

Alles zum Thema Finanzen, Vorsorge, Forex, Devisenhandel, Kredite und ähnliche Themen

Firmen Versicherungen

Alles über Versicherungen für KMU und Grossfirmen. Berufliche Vorsorge, Schadenversicherungen usw.

Krankenkassen

Alles über Krankenkassen für Private und Firmen. Krankenkassen Vergleiche und vieles mehr.

Private Versicherungen

Hier finden sie Versicherungs-Angebote für Privatpersonen. Auto, Hausrat, Reisen, Rechtsschutz usw.

Home » Krankenkassen

Wechsel der Krankenkasse — Bereitschaft bei Schweizern bleibt gering

Publiziert von admin von Freitag, 5 Dezember 2008Keine Kommentare

«Krankenkassen 2009 — Information zahlt sich aus» nennt sich eine repräsentative Studie, die das Marktforschungsinstitut Demoscope im Auftrag des Vergleichsportals Comparis.ch zum Thema „Sparpotenzial und Wechselverhalten in der obligatorischen Krankenversicherung“ erstellt hat. Ein Ergebnis: 76% der 1.230 befragten Personen (756 Frauen und 474 Männer) beantworten die Frage nach einem möglichen Krankenkassenwechsel im Jahr 2009 mit einem klaren „sicher nicht“. Dabei ist das Sparpotenzial bei einem Wechsel — so ein weiteres Ergebnis der Studie — oftmals um ein Vielfaches höher als vermutet.

Krankenversicherungswechsel bleibt die Ausnahme
Ein Krankenversicherungswechsel scheint für viele Schweizerinnen und Schweizer nicht in Frage zu kommen; nach der „Krankenkassen 2009“ – Studie beantworteten 64% aller Befragten die Frage, ob sie in den letzten zehn Jahren einmal die Krankenkasse gewechselt haben, mit einem „nein“. Nur 35% antworteten mit einem „ja“. Schaut man sich die Zahlen derjenigen an, die 2009 die Krankenkasse wechseln möchten und geht dabei ins Detail, so sind es eher die jüngeren Befragten, die sich einen Wechsel vorstellen können. Immerhin 17% der 18-25-Jährigen gaben an, nächstes Jahr einer anderen Krankenkasse ihr Vertrauen zu schenken. Bei den Menschen in den drei Altersgruppen, die zwischen einem Alter von 36 bis 65 Jahren liegen, entschieden sich nur noch jeweils sieben Prozent für einen Wechsel; ab einem Alter von 66 Jahren sind es dann nur noch zwei Prozent der Befragten, die Wechselbereitschaft zeigten. Auch in Bezug auf die Sprachregionen zeigen sich Unterschiede: Während zehn Prozent aller Befragten in der französischsprachigen Schweiz die Bereitschaft zum Wechsel bekundeten und im deutschsprachigen Teil der Schweiz immerhin acht Prozent dieselbe Aussage trafen, entschieden sich nur vier Prozent der Befragten in der italienischsprachigen Schweiz, im Jahr 2009 die Krankenkasse zu wechseln.

Geschätzte Ersparnis, tatsächliche Ersparnis
Ein Grund für die niedrigen Raten bei der Wechselbereitschaft könnten die oftmals zu niedrig angesetzten Einschätzungen des Sparpotenzials bei einem Wechsel des Versicherungsmodells sein. Im Durchschnitt schätzten die Befragten das Sparpotenzial bei einem Wechsel zum günstigsten Versicherungsmodell auf 425CHF pro Jahr. Tatsächlich liegt dieses Potenzial — so die Studie — im Jahr 2008 bei durchschnittlich 1.269CHF; wählen die Versicherten zusätzlich die für Sie optimierte Franchise, so erhöht sich das Sparpotenzial auf 1666CHF. Auffällig ist, dass es vor allem Haushalte mit relativ niedrigem Einkommen sind, bei denen das Sparpotenzial besonders hoch ausfällt. So könnten beispielsweise die Haushalte mit einem Einkommen bis zu 4.000CHF im Monat durchschnittlich 1.210 CHF pro Jahr bei einem Wechsel des Versicherungsmodells sparen, während die Befragten in Haushalten mit einem Einkommen zwischen 7.000 und 10.000CHF pro Monat ein Sparpotenzial von „nur“ 848CHF besassen und die mit einem Haushaltseinkommen ab 10.000CHF insgesamt durchschnittlich 918CHF sparen könnten. Eine ganze Reihe von Befragten aus der Studie „Krankenkassen 2009 — Information zahlt sich aus“, die vorab einen möglichen Wechsel der Krankenversicherung verneinten, entschied sich nach Informationen über das Sparpotenzial dann doch zu einem Wechsel. Gaben ohne diese Zusatzinformation nur 8% der Befragten an, die Krankenversicherung wechseln zu wollen, waren es nach der Information bereits 19%. Auf insgesamt 25% stieg der Prozentsatz an, als weitere Zusatzinformationen dazukamen, dieses Mal zu den Leistungen er Krankenversicherung, die sich bei der Grundversicherung ja nicht zwischen den Krankenkassen unterscheiden. Der Prozentsatz derer, die eine Wechselabsicht komplett verneinten, sank durch die Zusatzinformation zum Sparpotenzial zunächst von 85% auf 65%, danach durch die zweite Zusatzinformation zur Leistungsgleichheit nochmals auf 60%.

Wechsel als Schutz vor Leistungssistierung
Gerade Haushalte mit kleinerem Einkommen könnten also sparen, wenn die Versicherten einmal intensiver über einen Wechsel nachdenken. So hätte sich eventuell manch eine Leistungssistierung, also ein verlorener Anspruch auf Versicherungsleistungen,  aufgrund von nicht gezahlten Beiträgen in der Vergangenheit vermeiden lassen. Niedrigere Beiträge hätten das Schlimmste verhindern können. Um eine Leistungssistierung künftig möglichst oft zu verhindern, haben übrigens der Krankenkassenverband santésuisse und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) jüngst eine Initiative gestartet: In Zukunft sollen die Kantone 85% von ausstehenden Beitragszahlungen übernehmen, die durch Verlustscheine dokumentiert sind. Zwar herrschen in den meisten Kantonen der Schweiz bereits jetzt ähnliche Regelungen; sie sind jedoch noch nicht fest im schweizerischen Recht verankert.

Kleines Fazit
Es könnte sich also lohnen, doch einmal über den Wechsel der Krankenversicherung nachzudenken; nicht immer ist die Lösung, die man vor vielen Jahren gefunden hat, noch immer die beste und vielleicht ist sie es nie gewesen? Vielleicht… sollte man sich mit dem Thema „Krankenversicherung“ doch noch einmal beschäftigen?

Einen Kommentar hinterlassen

Hinterlasse hier dein Kommentar oder Trackback von deiner Website.. Du kannst diese Kommentare auch als RSS Feed abonnieren.

Die folgenden Tags kannst du benutzen:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>